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Almführungen:

Almen sind jahrhundertealter Lebens-
und Kulturraum. Nach Jahrzehnten des Niedergangs der Almen entdecken Bevölkerung und auch Bauern heute wieder aufs Neue die Faszination dieser Bewirtschaftungsweise. Für SchülerInnen, aber auch für Erwachsene kann die Alm ein lohnenswerter Lernort sein, der sowohl die Natur als auch die Kultur einer Region erschließen hilft.

Heute verbringen Pferde und Kühe den Sommer auf der Gjaid Alm

 

Artikel zu diesem Thema:

Almwirtschaft seit 4000 Jahren am Dachstein:Über Stock und Stoa
-> Nachlese
der Grünen Bildungswerkstätte Oberösterreich

Almwirtschaft im Bereich des Dachsteins nach dem Zweiten Weltkrieg unter besonderer Berücksichtigung der Veränderung der Almweiden von Patricia Pichler - > mehr




Schule auf der Alm

Ab dem Sommer 2010 bieten wir Almführungen auf der Gjaid Alm an.

Während des Schuljahres sowie in den Ferien werden während ein- oder mehrtägiger Almaufenthalte in den Sommermonaten wichtige Inhalte spielerisch und methodisch vermittelt.

Die Gjaid Alm wurde bis 1935 von der Ramsau aus bewirtschaftet und die Tiere - hauptsächlich Schafe - von dort aufgetrieben.
Ihre Fläche beträgt rund 42 qkm, genau 4188Ha und gehört wohl zu den größte Almen der Alpen; die anrechenbare Futterfläche beträgt etwa 29Ha.

Inhalte:

Inhalte einer Almführung (Tagesinhalte)
Almtiere, Almhütte, Almbauer, Almprodukte, Almarbeit, Kulturlandschaft
Schutzwald, Kampfzone, Jagd, Wildtiere, Alpenpflanzen, Naturschutz, Lebensräume, Alpine Gefahren, Wetter

Der/die Almbauer/-bäuerin ist

1) Erzeuger naturbelassener LEBENSMITTEL

2) Erhalter der alpinen KULTURLANDSCHAFT

3) Bereitsteller eines mulifunktionellen LEBENSRAUMES

1) Insbesondere die Almbauern in den benachteiligten Berggebieten sind im Zeitalter der Globalisierung Erzeuger echter unverfälschter, qualitativ hochwertiger Lebensmittel.

2) Die Almbauern erhalten mit ihrer mühevollen Handarbeit zur Almpflege (Schwenden) und Beweidung mit Weidetieren seit Jahrhunderten die alpine Kulturlandschaft offen.

3) Die Almbauern stellen durch aktive Bewirtschaftung eine gepflegte Berglandschaft als multifunktionellen Lebensraum für die österreichische Bevölkerung und ihre Urlaubsgäste bereit: Nutz-, Schutz-, Erholung-,
Wohlfahrts-, Ökologische Funktion